Überspringen zu Hauptinhalt

Die Stimmen der Adressat*innen in der Corona Pandemie

Fast zwölf Monate nach Beginn des ersten Lockdowns scheint es an der Zeit, einen differenzierten Blick auf die Lebenswelten von Adressat*innen und Nutzer*innen Sozialer Arbeit zu werfen. Die These des „Brennglases“, durch das bestehende Herausforderungen und soziale Ungleichheiten pauschal verschärft werden, gilt es einer subjektorientierten Prüfung zu unterziehen. Denn Alltagswelten sind keinen berechenbaren physikalischen Gesetzen, wie etwa der Bündelung von Energie, unterworfen. Bezogen auf Fragen der Bewältigung gesellschaftlicher und individueller Krisen wird gemeinhin davon ausgegangen, dass gerade diejenigen es schwerer hätten, die schon zuvor über weniger Ressourcen und gesellschaftlich weniger akzeptierte Bewältigungsstrategien verfügten. Das mag in verschiedenen Perspektiven durchaus zutreffen, kann aber in einer hypothetischen Draufsicht nicht stellvertretend zugeschrieben werden. Benedikt Sturzenhecker kritisierte schon im Juli 2020 zutreffend in diesem Blog: „Die Besprochenen kamen gar nicht zur Sprache.“ Gegenwärtig finden sich nur wenige Studien, die über die Sorge um Adressat*innen Sozialer Arbeit hinausgehen und die „Leute“ selbst befragen. Kurz: Die aktuelle Fachdebatte zeigt, dass die Perspektive der Adressat*innen und Nutzer*innen im Trubel der Ereignisse und in den Anforderungen an professionelle Soziale Arbeit unterzugehen droht.

Welche Erfahrungen die Menschen angesichts der gesellschaftlichen Krise machen, die Angebote Sozialer Arbeit in Anspruch nehmen (müssen), welche Interessen daraus entstehen und wie sich ihr Alltag unter den gegenwärtigen Bedingungen verändert, wird kaum thematisiert. Pressemitteilungen und jeweils auf die Gruppe zugeschnittene Forderungen von (User-)Selbstorganisationen wie CareLeaver e.V., JES Bundesverband, Neue Deutsche Organisationen e.V. oder Tacheles e.V. bilden hier sicher wichtige Ausnahmen. Im sozialpädagogischen Fachdiskurs werden sie allerdings über das Programmatische hinaus nur wenig wahrgenommen.

Dabei wäre inzwischen zum einen zu fragen, inwiefern sich alltägliche Herausforderungen durch Bedingungen der Corona-Pandemie veränderten und wie Menschen, die von Sozialer Arbeit adressiert werden, diese bewerten und bearbeiten. Zweitens wäre relevant, sich damit zu befassen, was veränderte Praxen Sozialer Arbeit für die Adressat*innen selber bedeuten. Spätestens seit Mitte März des Jahres 2020 waren die Einrichtungen Sozialer Arbeit gefordert, auf die Pandemie und ihre Auswirkungen zu reagieren. Erste empirische Analysen zeigen, dass die Modi der (Re)Aktionen der Einrichtungen Sozialer Arbeit vielfältig und different waren: Vom vollständigen Aussetzen der Angebote über ein Anpassen bis hin zu Erweiterungen des methodischen Repertoires sind und waren vielfältige Reaktionen zu verzeichnen (Mairhofer et al. 2020; Meyer & Buschle 2020; van Rießen, Scholten & Funk 2020). Es ist anzunehmen, dass sich diese veränderten Praxen auf den Alltag von Adressat*innen Sozialer Arbeit sehr unterschiedlich auswirken.

Als Vertreter*innen der Disziplin und Profession gehen Sozialarbeiter*innen meist wie selbstverständlich davon aus, dass etwas im Alltag der Leute fehlen müsse, wenn Einrichtungen der Sozialen Arbeit sich veranlasst sehen, ihr Angebot einzuschränken oder neu auszurichten. Eine vorbehaltlose Anerkennung und Wertschätzung Sozialer Arbeit finden wir im Rahmen der empirischen Analysen im Kontext sozialpädagogischer Nutzer*innenforschung jedoch kaum (vgl. van Rießen & Jepkens 2020). Daran anknüpfend lässt sich vermuten, dass die Nutzer*innen den Veränderungen der sozialarbeiterischen Angebote, insbesondere den Maßnahmen, in denen Zwang eine Rolle spielt, mindestens ambivalent gegenüberstehen. So kann die Alltagsgestaltung ohne die Angebote Sozialer Arbeit und den damit verbundenen Normalitätserwartungen und -anforderungen für sie auch leichter sein. Beispielhaft könnten hier die Absagen von Begutachtungen und unkompliziertes Durchwinken von Bewilligungsanträgen aufgeführt werden; oder, dass Schule als Ort alltäglicher Beschämung für Kinder, Jugendliche und deren Eltern, die nicht institutionenkonform handeln, anders stattfindet und weniger normierend in Alltage eingreift; attestierte ‚Defizite‘, wie Angst davor, die eigene Wohnung zu verlassen oder Zuschreibungen sozialer Isolation, erfahren eine Umdeutung im Sinne, Teil eines solidarischen Ganzen zu sein. In manchen Wohngruppen gibt es intensive Erfahrungen der gemeinschaftlichen Organisation alltäglichen Lebens abseits von Terminen. Der hilfeplanorganisierte Stress am eigenen Leben arbeiten zu müssen pausiert. Die kollektive Krise entlastet durchaus auch von stigmatisierenden Erfahrungen des Scheiterns. Diese Seiten der durch die Pandemie bedingten Veränderungen finden bisher nur selten Eingang in die Fachdebatte, auch wenn sie in empirischen Studien erwähnt werden (vgl. z.B. Andresen et al. 2020a & 2020b).

Eine Sichtung der Thematisierungen der Corona-Krise in Profession und Disziplin Sozialer Arbeit verweist vor allem auf zwei Leerstellen: Erstens wird die Perspektive von Adressat*innen und Nutzer*innen eher selten eingenommen, deutlich überwiegt die Perspektive der Sozialarbeiter*innen auf Veränderungen (vgl. DZI 2021 und sozpaed-corona.de). Und zweitens basieren die wenigen Einblicke, die bisher zur Einschätzung der Auswirkungen von Adressat*innen veröffentlicht wurden, vorrangig auf quantitativen Untersuchungen, denen die jeweiligen Autor*innen einen Mittelschichtsbias zusprechen (bspw. Andresen et al. 2020a & 2020b; Horn & Schweppe 2020; Wettstein et al. 2020). Einblicke in Diversität und Kontextgebundenheit der Reaktionen der Adressat*innen im Hinblick auf die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie liegen gegenwärtig kaum vor.

Aufbauend auf unseren Diskussionen zu vorläufigen empirischen Analysen qualitativer Interviews mit Adressat*innen Sozialer Arbeit oder teilnehmender Beobachtungen in unterschiedlichen Handlungsfeldern möchten wir an dieser Stelle erste Überlegungen zur Komplexität des Erlebens und Gestaltens der Krise im Kontext eigener Alltäglichkeit zur Diskussion stellen. Diese Überlegungen basieren zum einen auf ersten Ergebnissen aus Lehrforschungsprojekten, die Aspekte des Erlebens und des Umgangs mit der Pandemie in unterschiedlichen Handlungsfeldern thematisieren, sowie zum anderen auf laufenden Forschungsprojekten, in denen Forschungszugänge aufgrund der Corona-Pandemie im Jahr 2020 verändert wurden. Ein breiter und analytisch vertiefender Überblick über Forschung zur Perspektive von Adressat*innen und Nutzer*innen auf Soziale Arbeit in der Corona-Krise erscheint Ende 2021 (vgl. Aghamiri, Streck & van Rießen 2021 i. E.):

  • Die subjektive Betroffenheit von Veränderungen Sozialer Arbeit fällt je nach Setting höchst unterschiedlich aus. Insbesondere in stationären Settings wurde das Leben von Menschen verstärkt durch Professionelle verregelt, so dass sie zusätzlich zu den politisch festgelegten Einschränkungen noch einer Vielzahl anderer Beschränkungen unterworfen waren (vgl. Aghamiri, Streck & van Rießen 2021 i. E.). So erzählen Heimbewohner*innen z.B. in Interviews von Einschränkungen von Besuchen bis hin zu Kontaktverboten zu Angehörigen und nahen Bezugspersonen oder es werden verschärfte Isolierungs- und Hygieneregeln sichtbar, wie bspw. Zimmerquarantäne in Wohngruppen oder ein Mund-Nasen-Schutz beim gemeinsamen Filmeschauen am Abend. Stationäre Arrangements werden teilweise zum „panoptischen Quarantäneort“ (Schulz-Nieswandt 2020, S. 121).
  • Gerade Nutzer*innen Sozialer Arbeit, deren Leben schon vor der Corona-Pandemie durch eine hohe Krisendynamik bewegt war, können auf Praxen und Bewältigungsstrategien zurückgreifen, die im Verlauf vorheriger Bedrängnisse bereits eingeübt oder entwickelt wurden. Damit ist es ihnen auch möglich die aktuelle Situation mit bisher durchlebten subjektiven Krisen zu vergleichen, so dass die gegenwärtige kollektive Corona-Krise gegebenenfalls an subjektiver Dramatik verliert (vgl. auch Schützwohl & Mergel 2020).
  • Die Qualität der Wahrnehmung der Einschränkungen variiert je nach persönlicher Alltagsstruktur. So zeigt sich in Interviews mit Menschen mit Suchterfahrung oder mit Behinderungen, die in Werkstätten arbeiten, dass deren Schließung als gravierender Einschnitt in Alltagsstruktur und soziale Kontakte gewertet werden. Zugleich gibt es auch Personen, deren Alltag relativ gering durch die Einschränkungen beeinträchtigt wird, weil bspw. ein Wohnheimplatz und damit einhergehende soziale Kontakte gesichert bleiben (vgl. Aghamiri, Streck & van Rießen 2021 i. E.).
  • Die Veränderungen werden auch im Kontext erfahrener Stigmatisierungen und alltäglicher Herausforderungen interpretiert. So zeigen Interviews mit wohnungslosen oder suchterfahrener Menschen, dass für einige die Einschränkungen durch Corona kaum Relevanz in den Erzählungen erhalten. Sie scheinen vor den alltäglichen Anstrengungen und Ausschließungserfahrungen eher marginal (vgl. ebd.).
  • Bezogen auf krisenbedingte Veränderungen Sozialer Arbeit zeigt sich zudem erneut, wie relevant die Frage der Partizipation an Entscheidungen und Gestaltungsspielräumen für das Erleben Sozialer Arbeit ist. Wenn Nutzer*innen davon erzählen, wie gemeinsam beratschlagt wird, welche Hygienemaßnahmen wie umgesetzt werden könnten, oder wie ihnen massive Einschränkungen und Veränderungen im Angebot lediglich mitgeteilt werden, zeigen sich sowohl Momente der egalitären Ungewissheit als auch die Aktualisierung von Machtstrukturen. Ersteres eröffnet Situationen gleichwürdiger Aktivität, während zweiteres zu einer doppelten Exekutiverfahrung werden kann (vgl. ebd.).
  • Schließlich wird die Situation entsprechend der eigenen Vorstellungen gesellschaftlicher Solidarität eingeschätzt. So können Gefühle von Gemeinschaft durch Momente der Egalität im Angesicht der krisenhaften Erschütterung entstehen (Sehnert & van Rießen i. E. 2021; Funk, Scholten & van Rießen i. E. 2021). Ein Bezug von Adressat*innen- und Nutzer*innenforschung zu aktuellen Studien zu Solidarität in der ganzen Bevölkerung wäre an dieser Stelle interessant (vgl. Buyx 2020).

Aus diesen ersten Beobachtungen ergeben sich folgende Fragen:

Erstens welche subjektive Relevanz sprechen Adressat*innen welchen Veränderungen der sozialen Infrastruktur zu? Zweitens mit welchen Strategien der Alltagsbewältigung reagieren sie auf die Veränderungen? Und drittens inwiefern partizipieren sie an den Entscheidungen bezüglich des Krisenmanagements, oder sind sie diesen lediglich ausgesetzt? Bisher werden diese Fragen in der Fachdebatte kaum diskutiert, obwohl sie letztlich doch eine nicht zu unterschätzende Einsicht in die Relevanz Sozialer Arbeit und alltägliche Bewältigungsstrategien sowie Möglichkeiten der Teilhabe offenlegen können. (User-)Selbsthilfegruppen könnten hier mögliche Kooperationspartner*innen sein, um eine kritische Perspektive auch auf die Angebote Sozialer Arbeit zu erheben und einer Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Fast zwölf Monate nach Beginn des ersten Lockdowns und inmitten des zweiten geht es also darum, genauer hinzuschauen und vor allem genauer zuzuhören, wie Menschen in unterschiedlichsten Situationen, mit unterschiedlichen Erfahrungen und Zugängen zu unterschiedlichen Ressourcen ‚die Krise‘ bearbeiten. Es erscheint ohnehin erstaunlich bis befremdlich, wie sehr die öffentliche Wahrnehmung bzw. Darstellung des Geschehens etablierte Normalitätsvorstellungen von Familie, Schule, Krankheit/Gesundheit und Wohlergehen reproduziert und allein diese zu Gehör bringt. Aus sozialarbeiterischer Perspektive im Sinne des Wissens um vielfältige Lebenswelten braucht es eine Öffentlichkeit, die die Menschen selbst zu Wort kommen lässt. Öffentlichkeit ist die Bedingung der Verhandlung eigener Interessen – Interessen, die sich nicht durch stellvertretende Deutungen pauschalisieren lassen. Zugleich gilt es, die Ambivalenzen sichtbar zu machen, die durchaus auch mit dem Wegfall bzw. der Einschränkung oder Veränderung Sozialer Arbeit einhergehen. Der Disziplin und Profession Soziale Arbeit muss es auch immer um den Blick auf die Flexibilität und Kreativität von Menschen gehen, mit denen diese sich veränderte Rahmenbedingungen und Unterstützungsnetzwerke aneignen. Sie sollte sich in Zeiten einschneidender Veränderungen nicht auf ihre vertrauten Problemkonstruktionen verlassen. Die Erschütterung des Alltäglichen verweist auf die eingespielten, selbstverständlichen Routinen des Doing Social Work (Aghamiri et al. 2018) und ermöglicht eben diese kritisch zu befragen.

Literatur

Aghamiri, Kathrin; Reinecke-Terner, Anja; Streck, Rebekka; Unterkofler, Ursula (Hg.) (2018): Doing Social Work. Ethnografische Forschung als Theoriebildung. Opladen, Berlin, Toronto: Barbara Budrich.

Aghamiri, Kathrin; Streck, Rebekka; van Rießen, Anne (Hg.) (i. E. 2021): Alltag und Soziale Arbeit in der Corona-Pandemie. Einblicke in Perspektiven der Adressat*innen. Opladen, Berlin, Toronto: Barbara Budrich.

Andresen, Sabine; Lips, Anna; Möller, Renate; Rusack, Tanja; Schröer, Wolfgang; Thomas, Severine; Wilmes, Johanna (2020a): Erfahrungen und Perspektiven von jungen Menschen während der Corona-Maßnahmen. Erste Ergebnisse der bundesweiten Studie JuCo. https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:hil2-opus4-10782 [03.02.2021].

Andresen, Sabine; Lips, Anna; Möller, Renate; Rusack, Tanja; Schröer, Wolfgang; Thomas, Severine; Wilmes, Johanna (2020b): Kinder, Eltern und ihre Erfahrungen während der Corona-Pandemie. Erste Ergebnisse der bundesweiten Studie KiCo. https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:hil2-opus4-10817 [28.12.2020].

Buyx, Alena (2020): SolPan – Erste Erfahrungen aus einer multinationalen qualitativen Studie zur Solidarität und anderen Werten zu Zeiten des Lockdowns in der Corona-Krise. Soziologische Perspektiven auf die Corona-Krise, Podcast des Wissenschaftszentrums Berlin. https://coronasoziologie.blog.wzb.eu/podcast/alena-buyx-solpan-erste-erfahrungen-aus-einer-multinationalen-qualitativen-studie-zur-solidaritaet-und-anderen-werten-zur-zeiten-des-lockdowns-in-der-corona-krise/ [30.12.2020].

DZI Deutsches Zentralinstitut für Soziale Fragen (2021): Bibliografie. Themenkreis: COVID-19. Stand: Januar 2021. https://www.dzi.de/wp-content/uploads/2021/01/DZI-Bibliografie_COVID-Jan_2021.pdf [03.02.2021].

Funk, Christian; Scholten, Lisa & van Rießen, Anne (i. E. 2021): Im Modus der Reaktion – Soziale Arbeit und emanzipatorische Solidarität in Zeiten der Pandemie. In: Bütow, Birgit; Raitelhuber, Eberhard; Reicher, Hanne & Sting, Stephan (Hg.): Österreichisches Jahrbuch für Soziale Arbeit.

Horn, Vincent; Schweppe, Cornelia (2020): Die Corona-Pandemie aus der Sicht alter und hochaltriger Menschen. https://www.sozialpaedagogik.fb02.uni-mainz.de/files/2020/11/Die-Corona-Pandemie-aus-der-Sicht-alter-Menschen_Nov_2020.pdf [03.02.2021].

Mairhofer, Andreas; Peucker, Christian; Pluto, Liane; van Santen, Eric; Seckinger, Mike (2020): Kinder- und Jugendhilfe in Zeiten der Corona-Pandemie. https://www.dji.de/veroeffentlichungen/literatursuche/detailansicht/literatur/29015-kinder-und-jugendhilfe-in-zeiten-der-corona-pandemie.html [03.12.2020].

Meyer, Nikolaus; Buschle, Christina (2020): Soziale Arbeit in der Corona-Pandemie: Zwischen Überforderung und Marginalisierung. Empirische Trends und professionstheoretische Analysen zur Arbeitssituation im Lockdown. IUBH Internationale Hochschule. Erfurt. https://www.ssoar.info/ssoar/bitstream/handle/document/68095/ssoar-2020-meyer_et_al-Soziale_Arbeit_in_der_Corona-Pandemie.pdf?sequence=1&isAllowed=y&lnkname=ssoar-2020-meyer_et_al-Soziale_Arbeit_in_der_Corona-Pandemie.pdf [01.01.2021].

Sehnert, Liska; van Rießen, Anne (i. E. 2021): Alter(n) im Zeichen der Corona-Pandemie. Solidarität als Chance für gesellschaftliche Teilhabe. In: Obitz, Nikias Sebastian; Jakob, Silke (Hg.): Solidarität und Krise, Opladen, Berlin, Toronto: Barbara Budrich

Schulz-Nieswandt (2020): Corona und die Verdichtung der Kasernierung alter Menschen. In: Michael Volkmer und Karin Werner (Hg.): Die Corona-Gesellschaft. Analysen zur Lage und Perspektiven für die Zukunft. Bielefeld: transcript, S. 119–123.

Schützwohl, Matthias; Mergel, Eduard (2020): Teilhabemöglichkeit, Partizipation, Inklusion und psychisches Befinden im Zusammenhang mit Ausgangsbeschränkungen aufgrund SARS-CoV-2. In: Psychiatrische Praxis (47), S. 308–318.

Sturzenhecker, Benedikt (2020): „Man kann ja die Schnauze halten“ (Arendt). In: Anselm Böhmer, Mischa Engelbracht, Bettina Hünersdorf, Fabian Kessl und Vicki Täubig (Hg.): Soz Päd Corona. Der sozialpädagogische Blog rund um Corona. https://sozpaed-corona.de/man-kann-ja-die-schnauze-halten-arendt/ [03.02.2021].

Van Rießen, Anne; Jepkens, Katja (Hg.) (2020): Nutzen, Nicht-Nutzen und Nutzung Sozialer Arbeit. Theoretische Perspektiven und empirische Erkenntnisse subjektorientierter Forschungsperspektiven. Wiesbaden: Springer VS.

Van Rießen, Anne; Scholten, Lisa & Funk, Christian (2020): Soziale Arbeit in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche. In: Soziale Arbeit (11), S. 404–410.

Wettstein, Markus; Vogel, Claudia; Nowossadeck, Sonja; Spuling, Svenja M.; Tesch-Römer, Clemens (2020): deutscher alterssurvey. Wie erleben Menschen in der zweiten Lebenshälfte die Corona-Krise? In: dza aktuell (01). https://www.dza.de/fileadmin/dza/Dokumente/DZA_Aktuell/DZAAktuell_Einstellungen_Corona.pdf [03.02.2021].

 

Zitiervorschlag: Aghamiri, Kathrin; Streck, Rebekka; van Rießen, Anne (2021): Die Stimmen der Adressat*innen in der Corona Pandemie. In: Böhmer, Anselm; Engelbracht, Mischa; Hünersdorf, Bettina; Kessl, Fabian; Täubig, Vicki (Hrsg.): Soz Päd Corona. Der sozialpädagogische Blog rund um Corona. http://dx.doi.org/10.25673/36168

An den Anfang scrollen